Archiv für März 2008

Die wandernden Steine

Montag, 24. März 2008

Ostergeschichte
Die wandernden Steine
Habe heute eine mail bekommen, in der mich jemand fragte, wie die Steine zur Erdoberfläche kommen. Dazu möchte ich diese kleine Geschichte erzählen.
Vor vielen, vielen tausenden von Jahren, als die Menschen noch kein Eisen ,Glas und Plastik kannten, müssten sie mit den Dingen auskommen, die sie in der Natur fanden. Der Mensch hatte gerade das Feuer für sich entdeckt. Er sammelte Steine um Feuerstellen zu erstellen. So wie wir es heue auch noch beim Lagerfeuer machen. Die ersten Menschen machten sich Arbeitsgeräte und Waffen aus Steinen. Der Stein wurde immer häufiger genutzt. Kinder bauten kleine Steintürme und spielten mit kleinen Steinen die verschiedenartigsten Spiele. Der Stein wurde als Wurfgeschoss bei der Jagt eingesetzt. Der Mensch war auf den Stein angewiesen und er schätzte die Steine. Er lebte mit und im Schutz von Steinen. Der Mensch hatte Respekt und Achtung vor den Steinen. Zu dieser Zeit gab es überall auf der Welt auch Steinflüsterer. Sie gingen auf Wanderschaften und hatten nur eine Aufgabe, sie sollten sich bei den Steinen bedanken und ihnen Geschichten erzählen. Da sie bei dieser Aufgabe nicht andere Wesen stören wollten flüsterten sie nur. Veile Steine können wir ja sehen und manche ragen bis in den Himmel, aber ein Großteil der Steine lebt in der Erde. Manche so tief in der dunklen Erde, das sie noch nie einen Lichtstrahl gesehen haben. Aber auch diese Steine konnten die Geschichten der Steinflüsterer hören. Geschichten von der Sonne.Von Luft und Meer. Von den Planzen und Tieren.Tausende von wunderschönen Geschichten.Jeder Steinflüsterer hatte so seine eigene Art und Poesie. Da kann man sich ja vorstellen wie die Steine gelauscht und gehorcht haben. Sie kannten ja nur die Dunkelheit, die Enge und den Druck von oben. Viele Steine aus dem Erdinneren fingen an zu träumen. Träume von dieser wunderbaren,lebendigen Welt. Bei einigen Steinen wurde der Wunsch und das Verlangen, diese Welt zu sehen und zu erleben immer grösser. Sie hielten es nicht mehr in der Erde aus. Sie wollten nach oben. Ans Licht. Tausende von Steinen, überall auf dem Erdball machten sich auf den Weg nach oben. Wie jeder weis, sind Steine sehr sehr langsam. Viel viel langsamer als Schnecken. Man braucht mehr als ein Menschenleben um sie wandern zu sehen. Aber sie bewegen sich. Es soll sogar Menschen geben die diese Bewegung sehen können. Ich wundere mich manchmal nur, wo ich Steine finde, die wo ganz anderes herkommen. Da sich die Steine aus unterschiedlichsten Tiefen aufmachten,und unterschiedliche Hindernisse überwinden mussten, kamen und kommen sie zu den verschiedensten Zeiten an die Erdoberfläche. Täglich erreichen Steine, die sich vor langer zeit auf den Weg machten die Erdoberfläche.Bauern können ein Lied darüber singen. Immer wieder tauchen neue Steine auf den Feldern auf.Manchmal bricht ein Stein auch durch die Strassendecke, oder taucht sonst wo auf. Wenn wir sehr aufmerksam durch die Welt gehen kann jeder das selber beobachten. Ich habe dies alte Tradition wieder aufgenommen und erzähle den Steinen meine Geschichten, treffe dabei Steine aus anderen Zeiten und lass mir von Ihnen Geschichten erzählen.
Es gab sogar Steinflüsterer, die konnten so gut Geschichten erzählen das die Steine es nicht mehr aushielten, durchdrehten, sich zusammentaten und mit Feuer und Gas aus der Erde geschossen kamen. auch das kann man heute ja ab und zu bei Vulkanausbrüchen erleben. Da es heute aber nicht mehr so viele und vor allem so gute Steinflüsterer mehr gibt, kommt es nur noch selten zu solchen Spontanausbrüchen.
Dies begnadeten Steinflüsterer waren bei den Steinen natürlich wesentlich beliebter, als bei den Menschen. Vielleicht ist da auch der grund warum es so wenig mehr von Ihnen gibt. Wandernde Steine gibt es aber zum Glück oder Pech, noch genug.

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Steingedanken 31

Sonntag, 23. März 2008

Steine
Über Steine die “Wahrheit“ zu sagen,das ist sehr schwierig. Es ist wie mit mir selbst. Nun, sage ich was ich denke,was ich fühle - über Steine:
Steine sind alt. Denke ich. Gibt es auch junge Steine?
Steine sind gelassen. Sie machen sich nichts daraus, ob ich nun mit mir Tag für Tag ringe, mit meiner Vergänglichkeit konfrontiert bin - erbarmungslos! Es ist dem stein egal.
Er ist stark, kalt oder heiß, je nach dem ob Sonne oder Schnee.
Er weicht nicht aus - er passt sich nicht an mich an.
Wenn ich an einem Fels lehne, ihn umarme, versuche, es mir gemütlich zu machen, ist es ihm egal ob es mir die Rippen prellt, ob er mich frieren lässt - er hat kein Mitgefühl - und doch verstehen wir einander. Er erzählt mir Geschichten. Über vieles. Über Ihn. Ich bin gefordert, zuhören zu können. Ich kann es nur nicht immer. Dann frage ich nicht ihn, sondern ich frage mich, ob ich fähig bin zu diesem oder jenem Gefühl……ob ich fähig bin zu einem Leben mit mir selbst.
Steine haben kein schlagendes Herz, keine Adern ,durch die Blut fließt. Durch Steine fließt nur Geschichte und Zeit.
Steine sind grau und weiß und blau und rot und gelb und grün und dunkel und hell und nass und trocken,heiß und kalt,matt und glänzend.
Sie passen sich an. an Licht, an Vulkane, an Wind,Sonne,Wasser,Wellen.
Sie passen sich nicht an: bleiben unbeweglich,stark,hart - man muss sie mit Gewalt sprengen wenn man sie klein kriegen will. Und auch dann werden sie “Klein“ so wie sie es wollen.
Man kann Steine polieren, meißeln, in Bilder verhauen, formen - mit Werkzeuge. Am Ende strahlen wie Edelsteine!
Edelsteine strahlen, je mehr man sie schleift! Die Reibung tut bestimmt weh - bringt aber den schönsten Glanz!
Steine haben Klänge. Jeder seinen eigenen.
Ein Stein - ist manchmal unser Herz.
Steine entstehen manchmal in unserem Inneren - in der Galle oder den Nieren. Die sind jünger als wir.
Steine nerven mich, wenn sie mir im Wege stehen.
Steine fallen mir auch von Herzen.
Steine sind meine Geschwister.

Steine
Steine sind harte Brocken.
Ich bin auch ein harter Brocken. Manchmal.
Meine Kinder auch, besonders als sie auf die Welt kamen: wie zwei Backsteine!!
Das finde ich lustig!
Steine können fliegen. Ich habe es gesehen,erlebt, sage aber nicht, wie und wo. soll jeder für sich überlegen,nachdenken, wer will.
Steine sind auch Berge. Die laufen nie weg. Sie bleiben. Sind aber immer in Bewegung, sie verändern sich dauernd.
Ich weiss nicht genau warum,aber Steine machen mich traurig.
Steine machen mir Mut.
Manchmal möchte ich mit Steinen schmeissen.
Mit Steinen kann man Getreide malen.
An einem Stein kann man Messer schleifen.
Mit Steinen kann man Feuer machen.
Steine sind einfach und kompliziert,einfältig,banal,still, laut,vielfältig,vielseitig - einfach überwältigend!
Manchmal, wenn ich Steine beobachte, werde ich ruhig. Manchmal, wenn ich Steine beobachte,spüre ich meine Ungeduld und dann werde ich etwas wütend…
Steine helfen mir , mich zu entdecken: wie gütig ich sein kann, wie geduldig, wie stark, wie ich “sehen” kann, wie ich nicht “sehen” kann……wie starr ich sein kann, unbeweglich, matt, manchmal ein richtiges Miststück!
Jeder Stein hat sein eigenes Schicksal.Steine sind heiler. Man legt sie auf.
Steine können Feinde sein. Steinigung.
Ich glaube wenn man einen Stein streichelt,streichelt man sich selbst….oder jemanden.
Steine erwecken in mir Sehnsüchte. Ich kann sie manchmal nicht ertragen!
Steine können mich furchtbar aufwühlen! Sie erwecken in mir so viele Gefühle! Ich bin viel zu oft, viel zu offen dafür - und kann es kaum aushalten - diese Lebendigkeit!
Es ist eigenartig: wenn ich manchmal Ruhe brauche,kann ich Steine nicht haben und manchmal wenn ich Ruhe brauche, brauche ich Steine! Oder sag ich mal, kann ich sie so gut leiden.
Steine haben so viel Leben! Zum Anfassen! Unfassbar!
Steine
Steine haben einen eigenen Willen.
Steine haben einen starken eigenen Willen.
Steine haben so vieles , dass es mich schwindlich macht!
Steine führen mich immer zu mir. Zu meinem Ich. Und da ist auch so vieles, dass es mir schwindlich wird!
Mein Gott, es ist sooo gut, dass es Steine gibt!
Es ist so gut, dass es mich gibt!
Es ist so gut, dass es Dich gibt!

Maria L. / Würzburg

Alle weiteren Steinbeiträge von Menschen  kann man von jetztan, wegen der besseren Übersicht, unter der Kategrie Steingedanken finden.

Oster -Stein - Geschichte

Freitag, 21. März 2008

Oster -Steingeschichte
Eigentlich ist es ja eine Weihnachtsgeschichte. Denn mein Wunsch zu Weihnachten im Jahr 2007 war ein Lastwagen voller Steine. Von meinem VW Passat hatte ich im Laufe des Jahres 3 mal den Auspuff beim Transport meiner Lesesteine abgerissen. Das wird auf die Dauer teuer. Doch wenn man vom Steinfieber gepackt ist, setzt die Vernunft aus. Ausserdem sind meine Stossdämpfer nur noch einen Schatten früher Zeiten. Aber ich bin stolz und dankbar, dass das Auto das alles mitmacht. Es hat zwar den Charakter eines Baustellenfahrzeuges angenommen, doch es ist zuverlässig. Ich könnte mein Auto echt schonen, wenn ich es nicht immer bis an die Grenze der Belastbarkeit belade. Da lag es sehr nah, das dieser Lastwagenwunsch in mir keimte und wuchs.Trotz verschiedener Bemühungen klappte es aber nicht zu Weihnachten. Ich lies nicht locker und schaute mich weiter um. Hatte viele Gespräche und Begegnungen. Aber das ist eine eigene Geschichte.
Am 19 März war es dann soweit. Ich hatte einen Termin mit einem Lkw, dem dazugehörigen Fahrer und einen Steinbruch mit vielen Steinen. Es lief alles wie am Schnürchen. Kurz vorher gingen ein paar Schnee und Hagelschauer nieder, doch beim Aufladen strahlte die Sonne. In meinem Kopf baute ich schon mit den Steinen.
Völlig happy fuhr ich , mit dem VW, und Herr E. mit dem LKW nach Theilheim. Meine Laune und Vorfreude war grenzenlos. Es klappte einfach alles. Der Lkw mit Herrn E. am Steuer fuhr rückwärts auf mein Grundstück und gut 8 Tonnen Muschelkalksteine in allen Grössen rollten auf mein Grundstück. Da kann ich jetzt in aller Ruhe weiterbauen. Der Wind pfiff eisig, noch ein schneeschauer. Zeit zum Bedanken , bezahlen und Abschied.
Doch so schnell ging es dann doch nicht. Die Wiese war durch die Niederschläge feucht geworden. Der Lkw schwer. auch ohne Steine. Nach ein paar Meter hat er sich in den Boden gefressen. Das Reifenprofil war weg, verdreckt. Es ging nichts mehr. Jetzt keine Panik. Ruhig bleiben.
Wir unterlegten mit Holz. Wir unterlegten mit flachen Steinen. Wir unterlegten mit Dachziegeln. Wir unterlegten mit Holz, flachen Steinen und Dachziegeln. Nichts klappte. Zwischendurch etwas Feuchtigkeit vom Himmel.So langsam verloren wir unsere Ruhe. Her E. bekam dann noch Anrufe. Er hatte noch einiges vor. Es entstand langsam spürbarer Druck.Ich wurde auch immer nervöser. Alle unsere Versuche scheiterten. Kein Bauer weit und breit. Sonst fahren da immer ein paar Traktoren in der Gegend herum.
Was soll man machen. Mein Passat. Vielleicht schafft er ja den nötigen Impuls zu geben. Es fehlt ja nicht viel. Ein kleiner Rück. Gesagt , getan. Unterlegen der Reifen. In Position bringen. Gas geben. Noch mal Gas geben. Es bewegt sich ein wenig. Vor und wieder zurück. Mein VW macht ein paar Zentimeter gut, wird dann aber vom Gewicht des LKWs zurückgeschleudert. Ich habe das Gefühl als ob mein Passat auseinander gerissen wird.
Doch jetzt ist auch schon alles egal. Gas. Reifen drehen Durch. Qualm. Vor und zurück. Aussteigen, unterlegen. Gas geben. Verzweifelte Blicke. Schneegestöber. Ein Kampf um cm. Ein aussichtsloser Kampf. Das Gehirn hat ausgesetzt. Nur gut das uns keiner beobachtet hat. Nachdem die LKW und PKW Reifen zum wiederholten mal zum Qualmen anfingen, gaben wir auf. Immer noch kein Traktor weit und breit in Sicht.
Wir fassten einen neuen Entschluss. Ich sollte ins Dorf fahren und Hilfe holen. Her E. wollte seinen LKW nicht alleine lassen. Das wir beide mittlerweile nicht mehr bei bester Laue waren, muss ich ja nicht extra erwähnen. Doch es hielt sich in Grenzen.
Im Dorf fuhr ich erst mal ein paar Bauer an, die ich noch aus meiner Theilheimer Zeit kannte. Nichts. Entweder machte niemand auf, oder es war keiner da. Was im Endeffekt auf das Gleiche hinauskommt. Ich hatte mittlerweile meine innere Ruhe ganz schön verloren.Nächste Station. Der ortsansässige Bauunternehmer. Seine Frau war zwar da, aber die Arbeiter inclusive Ehemann waren in der Stadt auf einer Baustelle. Langsam gingen mir die Gedanken aus. Der arme Kerl steht da oben im Schneeregen und ich habe keine Ahnung was ich noch machen soll.
Da fahre ich am Haus vom Landschaftsgärtner vorbei. Gedankenblitz. Im Hof steht ein Allradfahrzeug. Den kenne ich . Den frage ich. Bremsen. Sprung aus dem Auto. Klingeln. Warten. Er ist auch nicht zu Hause. Mist. ich will frustriert wieder in mein Auto steigen. Wow. Das gibt es doch nicht. Mein Auto steht nicht mehr da. Es hat sich selbständig gemacht. Nachdem ich die Handbremse nicht angezogen hatte und leichtsinnigerweise keinen Gang eingelegt habe, war es für den VW Passat eine Leichtigkeit sich aus dem Staub zu machen. Er rollte gemütlich ohne Hast ca. 15 bis 20 Meter der Hauptstrasse entlang. wechselte dabei gemütlich die Fahrbahnseite. Überquerte die Strasse. Ein entgegenkommender Fahrer in seinem Mobil stieg auf die Bremse. Mein Auto fuhr ca. 10 cm an Ihm vorbei, durch ein Blumenbeet und setzte sich in Zeitlupe an ein Haus. Das haus hatte natürlich einen Natursteinsockel. Das nur nebenbei. Mir blieb erst mal die Luft weg. Für einen kleinen Moment war ich zu einem Stein erstarrt. Ruhe in mir. Ruhe an der Hauswand. Ruhe und Staunen im Automobil .Ich erkundigte mich nach dem Befinden der Insassen. Begutachtete ihr Auto. Alles in Ordnung. Ohne weiteren Worte ging ich an die Mauer zu meinem Auto. Auch da konnte ich keinen Schaden feststellen.Glücklicherweise war in der Mauer ein Kellerfenster. Mein Auto fuhr genau so an die Mauer, das die Scheinwerfer im in der Kellerfensterausbuchtung waren. Die Stossstange hatte einen leichter Kratzer. Sonst nichts. Echt Glück gehabt. Doch Her E. stand ja immer noch mit seinem LKW und wartete.Irgendwie hat mich der Vorfall aber wieder etwas ruhiger gemacht. Es ist so wie es ist. Auch wenn man es manchmal einfach nicht wahrhaben will. Ich legte den Rückwärtsgang ein und fuhr Langsam durch Dorf. Zum Glück stehen die Hoftore in Franken tagsüber sehr oft offen. So hatte ich die Möglichkeit und das Glück eine Grossen Traktor in einer Einfahrt zu entdecken. Dann ging alles relativ schnell. Ich fragte höflich. Erklärte kurz und ohne Ausschweifungen die Situation und bat um Hilfe. Die Götter waren mir wohlgesinnt. Ohne lang zu überlegen machte er sich auf den Weg und Zog Den LKW mit Herrn E. aus dem Dreck. Noch ein paar Worte untereinander. Ein paar Euro Entschädigung. Ein paar Euro für Herrn E. Auf wieder sehen. Doch nur bei trockenem Wetter. Ob ich wohl noch irgendwann um eine ähnliche Fuhre bitten darf. Abwarten.
So kam ich zu meinen Ostersteinen. Habe dann die Wiese so gut es ging wieder gesäubert. Begradigt. Noch ein Blick auf meinen Steinhaufen. Ab ins Auto. Kaum gestartet und ein paar Meter gefahren klingelt das Telefon.
Nachricht. Ein guter Freund hatte einen Herzinfarkt. Liegt auf der Intensivstation. Mir zieht es die Farbe aus dem Gesicht. Erst mal ein Schock. Das gibt es doch nicht. So schnell kann es gehen. Doch er hatte Glück das alle so schnell reagiert haben und er ist zum Glück auf dem Weg der Besserung. Alles Gute.
Was ist schon wirklich wichtig im Leben. An diesem Tag durfte ich noch über viele Dinge nachdenken und hoffe das ich von diesem Tag gelernt habe.

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Steingedanken 30

Donnerstag, 20. März 2008

Stein

Was denkst Du, wenn Du über Stein nachdenkst,
was denkst Du, wenn andere über Steine nachdenken,
denk man überhaupt über Steine nach?
macht man sich gedanken über Steine,
macht man sich überhaupt Gedanken, was Steine sind,
woraus sie bestehen, wie sie auf die Erde kommen,
oder sind sie vielleicht hier erstanden,
und wie sind sie erstanden …
wer weißt das schon ?
sicher weniger, die es glauben zu wissen .
Stellen Sie sich vor: heutzutage wissen viele nicht, woraus Nudeln bestehen,
von denen, die sie mehrmals wöchentlich essen … ist kein Schärtz !
Soll man dann fragen, woraus ein Stein besteht ?
Es gibt große und kleine Steine - klar
mein Vater z.B. hat die kleinen Steine im Garten lässtig befunden und beseitigt,
die Würme waren auch lässtig, wurden aber in den Zwinger geworfen;
dagegen einen großen Stein ( Hohlstein hatte er geschaffen )
darin habe ich 18 Jahre lang gewohnt - gute Sache .
Aber fragen sie einen Gefangenen, was er von Steinen hält …
nein - werden Sie nicht tun
dann vielleicht einen Bergsteiger ?
oder aber - wird aber keine leichte Frage
vielleicht sich selbst …
warum soll ich solche Fragen stellen - fragen Sie empört -
na ja, vielleicht haben gerade diese Ihres Leben auf dieser Erde ermöglicht !?!
Unfug - oder - oder auch nicht !?!
Was bewirken die Berge, was bewirken die Seeentiefen -
ha ha - sagen Sie: das ist die Magma, tektonische Bewegungen, Erdkern, Lava,
die uns die Shwow stellen,
ha ha - sagt die Erde: das sind die Steine -
die müssen ihre Puppetet auch mal durchmachen, oder ?!?
Ah nee, sagt der Mensch, die sind erst so jung und stimmt das auch - Mutter?
Ja, das stimmt, die schaften euch so angenehme Klimabebingungen hier.
Aber wir sind den Steinen doch schon viel voraus -
( sagten die 21-Jahrhungert-Schüler)
sagten die gleichen Schüler weiter - wir können sogar die Steine zum brennen bringen,
ja, das können wir, und wir können noch mehr:
wir können mit Steinen steinigen, falls uns jemand Steine unter die Füssen legt .
Und wir - setzten fort die NICHTSTEINE -
wir hollten schon Steine aus dem Mond und sogar aus dem Mars - ja, das haben wir -
da schrieh die Mutter verzfeifelt - als der Vater ging,
wollte er puppetierende Kinder wieder antreffen und nicht
an der Mutterbrust nuckelnde Babys; er wird wüttend sein
und seine Steinfaust zeigen;
denn ihr habt die Zeit der Steine nicht nutzen können,
so hollen sie sich zurück, was sie gaben .
Der Vater findet neue Braut, wir werden zu Steinen, Steinschen, Pulver …
Gut nur, daß die Mutter einen Sohn hatte, der über den Steinen steht,
stand und stehen wird !!!
So wird er nach seiner Erfahrung der näschter Mutter als Steinfreund
dem schwierigem Steinleben eine Steinfreundschaft leisten,
damit sich die Geshichte noch wiederhollt, noch wergessen bleibt
und alle Steine des ganzen Universums nach ihrem Entstehen
Steine bleiben, Leben besitzen, Charakter zeigen, Geschichte schreiben,
Ausdauer beweisen und zum Großvater zukünftigen NICHSTEINEN
ein weiser Begleiter der neuen jungen Mutter werden …

Robert B.