Einsprenglinge
Einsprenglinge
Einschlüsse in Vulkanischen Ergussgesteinen.(Porphyr)
Mineralien, die vereinzelt, bis haselnussgroß, im Hauptgestein vorkommen.
Einsprenglinge sind größere, frühzeitig ausgeschiedene Kristalle porphyrischer Gesteine.
“Einsprenglinge Sind Kristalle die in einer feinen Grundmasse sitzen die während des Transports von Schmelze mit an die Erdoberfläche befördert wurden. Bei Einsprenglingen wird das Gefüge eines magmatischen Gesteins beschrieben. Kennzeichnend für das Gestein ist der deutliche Unterschied der Größe der Minerale . Daher wird in Grundmasse und Einsprengling unterschieden. Die Grundmasse ist so feinkörnig das man die einzelnen Mineralkörner nur mit Lupe oder Mikroskop beobachten kann. Die Einsprenglinge sind um ein vielfaches größer und deutlich mit der Lupe oder mit dem bloßem Auge erkennbar. Sie sind meist ideomorph und “schwimmen” in der Grundmasse. Einsprenglinge entstehen in der Magmakammer deren Kristallisationsprozess unterbrochen wird. Es sind erste größere Kristalle entstanden und durch einen plötzlichen Vulkanausbruch werden diese mit der Schmelze an die Erdoberfläche transportiert. Die Lava kühlt schnell ab und kann daher keine größeren Kristalle bilden. Die aus der Tiefe mitgeführten größeren Kristalle werden in der Lava eingeschlossen und bilden nun die Einsprenglinge.
Jürgen Lindner
Die Einsprenglinge oder Phänokristalle weisen ein Vielfaches der Korngröße der Grundmasse auf und sind deutlich mit der Lupe oder dem bloßen Auge erkennbar. Daher scheinen sie in der monotonen Grundmasse zu schwimmen. Einsprenglingskristalle sind in der Regel idiomorph ausgebildet und daher leicht im Handstück zu identifizieren. Oft enthält ein Gestein nur ein oder zwei, selten auch mehrere verschiedene Arten von Einsprengen. In Basalten sind dies häufig Plagioklas, Olivin und Pyroxen; in Rhyolithen oft Alkalifeldspat und Quarz.