Archiv für August 2009

Die alte Geschichte von Menschen und Steinen

Sonntag, 23. August 2009

Stein, vom altindogermanischen styayate – gerinnen, fest werden, abgeleitet, spielt in der Kulturgeschichte der Menschheit eine bedeutende Rolle. Wegen seiner Härte und Unveränderlichkeit wird Stein häufig mit ewigen und göttlichen Mächten in Verbindung gebracht und als Ausdruck konzentrierter Kraft empfunden. Wie viel Schöpfungskraft dem Stein zugeschrieben wurde, erzählt eine alte Geschichte aus der griechischen Mythologie: Als Zeus einst das Menschengeschlecht durch eine Sintflut vernichten wollte, baute Deukalion, der Sohn des Prometheus, auf Rat seines Vaters einen großen Kasten aus Holz, den er mit dem Lebensnotwendigen belud. Zusammen mit seiner Gemahlin Pyrrha wurde Deukalion neun Tage und Nächte von den Fluten hin- und hergetrieben, bis er schließlich am Parnassos in Boiotien landete. Als Zeus ihm eine Bitte gewährte, wünschte sich Deukalion, neue Menschen erschaffen zu können. Auf die Weisung des Gottes hin warfen Deukalion und Pyrrha Steine hinter sich, aus denen neue Männer und Frauen hervorgingen.
Steine galten als fruchtbarkeitbringend und regenspendend. Als Grabsteine schützten sie die Toten vor feindlichen Mächten und spielen bis heute eine zentrale Rolle im kultischen Leben: von den Steinkreisen der Megalithkulturen (Stonehenge) bis zum schwarzen Meteoriten in der Ka´aba zu Mekka, der zentralen Kultstätte des Islam. Schon immer spürten Menschen die im Stein verborgene Kraft. Steine sind eine hochverdichtete Form von Energie. Das gilt für Steinkunstwerke in besonderer Weise.

Bibelzitat

Donnerstag, 20. August 2009

• 2. Mose 21,18: Wenn Männer mit einander hadern und einer schlägt den andern mit einem Stein oder mit einer Faust, daß er nicht stirbt, sondern zu Bette liegt:
• 4. Mose 35,17: Wirft er ihn mit einem Stein, mit dem jemand mag getötet werden, daß er davon stirbt, so ist er ein Totschläger und soll des Todes sterben.
• 4. Mose 35,23: oder wirft irgend einen Stein auf ihn, davon man sterben mag, und er hat’s nicht gesehen, also daß er stirbt, und er ist nicht sein Feind, hat ihm auch kein Übles gewollt,

Bibelzitat - zu Stein

Mittwoch, 19. August 2009

• 2. Mose 17,12: Aber die Hände Mose’s wurden schwer; darum nahmen sie einen Stein und legten ihn unter ihn, daß er sich daraufsetzte. Aaron aber und Hur stützten ihm seine Hände, auf jeglicher Seite einer. Also blieben seine Hände fest, bis die Sonne unterging.

Bibelzitat

Dienstag, 18. August 2009

• 2. Mose 4,25: Da nahm Zippora einen Stein und beschnitt ihrem Sohn die Vorhaut und rührte ihm seine Füße an und sprach: Du bist mir ein Blutbräutigam.