Mythologie und Legenden zu Gold
Mythologie und Legenden
Die Mythologien verschiedener Kulturen berichten auf vielfältige Weise von dem legendären Gold. In der griechischen Mythologie beispielsweise findet sich die Geschichte von Jason und dem Goldenen Vlies. Der Prinz versammelt seine Argonauten um sich, um das goldene Fell des Widders Chrysomeles an sich zu bringen. Mit List, Tücke und dem Einsatz seiner männlichen Verführungskünste gelingt es ihm schließlich, das Schaffell des Königs Aietes an sich zu bringen. Der vielleicht bedeutsamste Gegenstand im Kulturgut aller Menschen ist jedoch der Heilige Gral. Er soll das Trinkgefäß Jesu beim Letzten Abendmahl gewesen sein. Andere sprechen davon, dass der legendäre Kelch das Blut des am Kreuz Sterbenden auffing.
Chretien de Troyes und später der mittelhochdeutsche Autor Wolfram von Eschenbach machten sich mit ihren Helden „Parzival“ stellvertretend auf die Suche nach dem heiligen Gegenstand. Vor ein paar Jahren reihte sich der amerikanische Autor Dan Brown in die Schlange derjenigen ein, die dem heiligem Objekt in Buchform hinterher spürten. Sie alle vereint die Sehnsucht nach dem verschollenen Schatz und die Ungewissheit über seinen Verbleib. Neben diesen fiktiven Reisen gab es auch wirkliche Expeditionen. Ob es nun um das Gold der Inkas ging oder das Goldland El Dorado, zahlreiche Abenteurer machten sich auf die Suche nach den verschollenen Schätzen. Nur sehr wenige von ihnen erreichten überhaupt ihr Ziel.





