Archiv für Oktober 2009

Gold und Silber

Montag, 26. Oktober 2009

“Gold und Silber lieb ich sehr,
kann’s auch wohl gebrauchen,
hätt ich doch ein ganzes Meer,
mich darein zu tauchen.
Braucht ja nicht geprägt zu sein,
hab’s auch so ganz gerne,
sei’s des Mondes Silberschein,
sei’s das Gold der Sterne.”

Einladung zum Essen

Montag, 26. Oktober 2009

Am Sonntag wurde ich überraschend und kurzfristig bei einer Freundin zum Essen eingeladen. Da freut man sich doch. Kann ein Tag recht viel besser beginnen?
Der Himmel zeigte sich grau und regnerisch. Doch da rissen plötzlich die Wolken kurz auf, ein paar Sonnenstrahlen fanden sofort den Weg in mein Zimmer. Magnetisch zogen sie mich nach draussen. Mit den goldenen Steinen im Kofferraum erreichte ich viel zu früh den Einladungstermin und verzog mich sofort in ihren Garten. Wenn man so ein schönes Spielzeug wie die Steine dabei hat, kann einem gar nicht langweilig werden. Ich lies den Garten kurz auf mich wirken und ging meinem ersten Impuls nach. So entstanden diese Bilder. Warten auf das Mittagessen.
Während des bauens regnete es gelbgoldene Blätter auf mich herab. So trugen die Bäume, der Wind, die Sonne, das Wasser und ich gemeinsam zu dieser kleinen Komposition bei.
Nebenbei bemerkt. Wir wurden genau zum richtigen Moment fertig. Das Essen war gedeckt und dunkle Wolken zogen sich zusammen.


Morgen gibt es dann noch ein paar Bilder aus dem Garten.

Steinworte zum Sonntag

Sonntag, 25. Oktober 2009

• Hiob 19,24: mit einem eisernen Griffel auf Blei und zum ewigem Gedächtnis in Stein gehauen würden!
• Hiob 41,16: Sein Herz ist so hart wie ein Stein und so fest wie ein unterer Mühlstein.

Hans Hartz

Samstag, 24. Oktober 2009

Nur Steine leben lang

Immer wenn ich hoch zum Himmel seh
frag ich, soll das alles sein
das bißchen Zeit hier zwischen Sonne und Schnee
zwischen Wasser und Wein?
Und denk ich an dich, dann wär’ ich gern ein Stein.

Nur Steine leben lang -
sie kennen keine Zeit und keinen Zwang.
Das bißchen Wasser, das sie kleiner macht
ist wie ein Streichholz in der Nacht.

Und wär’n wir wie ein Stein
dann könnt’ ich hundertmal und mehr mit dir zusammen sein
oh wär’n wir wie ein Stein.

Immer wenn ich in die Sonne seh
dann fühl ich mich unendlich klein -
wenn sie noch brennt, bin ich schon lange nicht mehr da -
und das soll alles sein?
Doch seh ich dich an, dann wär’ ich gern ein Stern.

Nur Steine leben lang -
sie kennen keine Zeit und keinen Zwang.
Das bißchen Wasser, das sie kleiner macht
ist wie ein Streichholz in der Nacht.

Und wär’n wir wie ein Stein
dann könnt’ ich hundertmal und mehr mit dir zusammen sein
oh wär’n wir wie ein Stein.

Doch was uns bleibt ist immer vorwärtsgehn
nur immer weiter, weiter - niemals stehn
und ab und zu mal in den Himmel sehn - und doch nichts verstehn.

Nur Steine leben lang -
sie kennen keine Zeit und keinen Zwang.
Das bißchen Wasser, das sie kleiner macht
ist wie ein Streichholz in der Nacht.

Und wär’n wir wie ein Stein
dann könnt’ ich hundertmal und mehr mit dir zusammen sein
oh wär’n wir wie ein Stein