Kommentar von Stanislaus Klemm zum Beitrag von Gestern.
Als Moses auf dem Berg Sinai weilte, wo er die 10 Gebote bekam, versammelte sich das Volk Israel um Aaron, In der Bibel heißt es:
“Als aber das Volk sah, daß Mose ausblieb und nicht wieder von dem Berge zurückkam, sammelte es sich gegen Aaron und sprach zu ihm: Auf, mach uns einen Gott, der vor uns hergehe! Denn wir wissen nicht, was diesem Mann Mose widerfahren ist, der uns aus Ägyptenland geführt hat. Aaron sprach zu ihnen: Reißet ab die goldenen Ohrringe an den Ohren eurer Frauen, eurer Söhne und eurer Töchter und bringt sie zu mir. Da riß alles Volk sich die goldenen Ohrringe von den Ohren und brachte sie zu Aaron. Und er nahm sie von ihren Händen und bildete das Gold in einer Form und machte ein gegossenes Kalb. Und sie sprachen: Das ist dein Gott, Israel, der dich aus Ägyptenland geführt hat!” (2. Mose 32,1-4)
Seitdem spricht man vom „Tanz ums goldene Kalb“ als Sinnbild für eine Verehrung von Reichtum und Macht.
“Du erachtest Gold und Silber für hohe Güter und weltlichen Reichtum für hohen Gewinn? Dann ist der Mammon dein Gott.”
Origenes
“Eine Masse gemünztes Gold und Silber verleiht selbst dem Unwahren Ansehen und Gewicht, man lässt die Lüge gelten, indem man die Barschaft beneidet.”
Johann Wolfgang von Goethe