Bibelzitat zu Stein
• Jesaja 37,19: und haben ihre Götter ins Feuer geworfen; denn sie waren nicht Götter, sondern Werk von Menschenhänden, Holz und Stein. Die sind vertilgt.
• Jeremia 2,27: die zum Holz sagen: Du bist mein Vater, und zum Stein: Du hast mich gezeugt. Denn sie kehren mir den Rücken zu und nicht das Angesicht. Aber wenn die Not hergeht, sprechen sie: Auf, und hilf uns!
• Jeremia 3,9: Und von dem Geschrei ihrer Hurerei ist das Land verunreinigt; denn sie treibt Ehebruch mit Stein und Holz.
Zum 2. Advent - zwei Lichter in der goldenen Unendlichkeit









06. Dezember 2009 um 11:20
moin, lieber flüsterer.
deine neuen arbeiten gleichen augen
oder auch der unendlichkeit als symbol
oder ner möbiusschleife..
sehr interessant, auch die assoziationen, die ich mit den bildern verbinde.
zitat-bibel:
“Und von dem Geschrei ihrer Hurerei ist das Land verunreinigt;
denn sie treibt Ehebruch mit Stein und Holz.”
wie darf ich mir das vorstellen?
06. Dezember 2009 um 11:51
Liebe Martina,
zu Deiner Frage nach dem Sinn des Zitates:
“Und von dem Geschrei ihrer Hurerei ist das Land verunreinigt; denn sie treibt Ehebruch mit Stein und Holz.” Jes 3,9
Ich nehme an, dass es alttestamentliche Tradition ist, das Verhältnis
des Menschen zu Gott als eine “Beziehungsgeschichte” (Ehe) zu begreifen und zu deuten. Es gibt zahlreiche Beispiele dafür. Der Prophet Jesaia beklagt also den “Ehebruch” (Hurerei) vieler Menschen, die sich vom “lebendigen” Gott abgewandt und sich den “von Menschen gemachten” Göttern der damaligen Zeit zuwandten (Anbetung von hölzernen oder steinernen Statuen). Es soll also - so verstehe ich das Zitat - nicht das “Geschöpf” ( Stein, Holz) angebetet und verehrt werden, sondern der “Schöpfer” selbst.
06. Dezember 2009 um 11:59
Lieber Peter,
schön Deine Bilder von der “Unendlichkeit”.
Das Zeichen für Unnedlichkeit ist ja eine liegende “acht”. Und die
Zahl 8 ist ja eh ein Zeichen für absolute Harmonie (”Oktave”).
In der Tat erzählen uns die Steine vom ewigen, unendlichen Kreislauf
von stirb und werde.
06. Dezember 2009 um 12:13
danke stanislaus…
für deine erklärung,
ich hab den falschen gedankliche dampfer
(bezogen aufs zitat) bestiegen..
schön, wenn ein steuermann das klären kann.
die neuzeit verunreinigt so manchen sinn…
06. Dezember 2009 um 12:14
Lieber Peter,
zu der “liegenden 8″ (Unendlichkeitssymbol) fällt mir noch etwas ein.
Die “Acht” passt ja auch gut für Dich und Deine “Acht”-samkeit den Steinen, und nicht nur den Steinen gegenüber.
06. Dezember 2009 um 22:14
gute n8 an alle
keiner w8 über mich
bis auf einen stein…