Martina Jäger
MeinStein, der erste
beschreibung
im schliff der zeit
gerundet durch die macht der natur
grauer abbruch eines momentes
schwarze unkenntnis von menschenhand
erfasst die oberfläche
zeitweilig durchleuchtet
von goldenen impulsen der erkenntnis
sich drehend
um neue gestalt sichtbar werden zu lassen
um das wesen des seins zu ergründen
welches sich verbirgt in meinstein
ich will verstehen
einen moment lang
um wieder loszulassen.
mARTina



26. Januar 2010 um 16:06
zu “deinemstein”:
schon im Ruhen
unruhiger Aufbruch.
Er ist und bleibt ein Wanderstein,
wird weniger, runder, leichter,
verändert sich,
aber voller Stolz
deine geliehene Form,
deine geliehene Farbe,
deine geliehenen Linien
deine geliehene Idee,
dein geliehenes Gefühl
nimmt er mit,
lässt sie nicht los.
Tief im steinernen Gedächtnis
ein Vermächtnis
von Dir,
“deinstein”.
26. Januar 2010 um 20:47
ach stanislaus…
lass es ein unserstein sein
wir bemalten ihn, fanden worte und verweilten…
er wird es stoisch ertragen
wie alles andere zuvor
und das, was kommen wird…
27. Januar 2010 um 09:10
Oh ja…
mein-stein
dein-stein
“unser-stein”
“euer-stein…”
uns alle in seinem Blick
in seiner Ein-bild-ung
wird er bleiben
so
wie er werden soll
“seinstein”