Martina Jäger

MeinStein, der erste

beschreibung

im schliff der zeit
gerundet durch die macht der natur
grauer abbruch eines momentes
schwarze unkenntnis von menschenhand
erfasst die oberfläche
zeitweilig durchleuchtet
von goldenen impulsen der erkenntnis
sich drehend
um neue gestalt sichtbar werden zu lassen
um das wesen des seins zu ergründen
welches sich verbirgt in meinstein
ich will verstehen
einen moment lang
um wieder loszulassen.

mARTina

3 Antworten zu “Martina Jäger”

  1. Stanislaus Klemm sagt:

    zu “deinemstein”:

    schon im Ruhen
    unruhiger Aufbruch.
    Er ist und bleibt ein Wanderstein,
    wird weniger, runder, leichter,
    verändert sich,
    aber voller Stolz
    deine geliehene Form,
    deine geliehene Farbe,
    deine geliehenen Linien
    deine geliehene Idee,
    dein geliehenes Gefühl
    nimmt er mit,
    lässt sie nicht los.
    Tief im steinernen Gedächtnis
    ein Vermächtnis
    von Dir,
    “deinstein”.

  2. mARTina Jäger sagt:

    ach stanislaus…

    lass es ein unserstein sein :-)

    wir bemalten ihn, fanden worte und verweilten…
    er wird es stoisch ertragen :-)
    wie alles andere zuvor
    und das, was kommen wird…

  3. Stanislaus Klemm sagt:

    Oh ja…

    mein-stein
    dein-stein

    “unser-stein”
    “euer-stein…”

    uns alle in seinem Blick
    in seiner Ein-bild-ung
    wird er bleiben
    so
    wie er werden soll
    “seinstein”

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