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	<title>Kommentare zu: Fundstücke</title>
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	<description>Geschichten von und über Steine, von Peter Baumann</description>
	<pubDate>Tue, 22 May 2012 04:30:27 +0000</pubDate>
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		<item>
		<title>Von: mARTina Jäger</title>
		<link>http://www.der-stein-fluesterer.de/2010/02/18/fundstucke/comment-page-1/#comment-2656</link>
		<dc:creator>mARTina Jäger</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Feb 2010 09:15:53 +0000</pubDate>
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		<description>also ein steinlawine...

hm, das leben lässt sich echt schön mit steinen verbal dekorieren.
aber auf manch einen politiker 
darf man auch mal ein steinchhen werfen...
nicht ein auge.

das leben ist ein spirale und manchmal rutsch man da auch wieder n stück zurück :-D</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>also ein steinlawine&#8230;</p>
<p>hm, das leben lässt sich echt schön mit steinen verbal dekorieren.<br />
aber auf manch einen politiker<br />
darf man auch mal ein steinchhen werfen&#8230;<br />
nicht ein auge.</p>
<p>das leben ist ein spirale und manchmal rutsch man da auch wieder n stück zurück <img src='http://www.der-stein-fluesterer.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' /> </p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: claudia</title>
		<link>http://www.der-stein-fluesterer.de/2010/02/18/fundstucke/comment-page-1/#comment-2655</link>
		<dc:creator>claudia</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Feb 2010 07:07:57 +0000</pubDate>
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		<description>liebe martina,

gerne. toll, was "was" manchmal auslöst. *begeistert bin* ich häng' gerade noch in der spirale, hab theoretisch keine ahnung, einen schimmer vielleicht, und unterliege momentan so mancher fazination.  

@peter: auch von mir die herzlichsten glückwünsche an den vater des  "stammhalters". 

claudia</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>liebe martina,</p>
<p>gerne. toll, was &#8220;was&#8221; manchmal auslöst. *begeistert bin* ich häng&#8217; gerade noch in der spirale, hab theoretisch keine ahnung, einen schimmer vielleicht, und unterliege momentan so mancher fazination.  </p>
<p>@peter: auch von mir die herzlichsten glückwünsche an den vater des  &#8220;stammhalters&#8221;. </p>
<p>claudia</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: mARTina Jäger</title>
		<link>http://www.der-stein-fluesterer.de/2010/02/18/fundstucke/comment-page-1/#comment-2654</link>
		<dc:creator>mARTina Jäger</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Feb 2010 09:23:17 +0000</pubDate>
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		<description>hi claudia...
grüße von grombühl-lengfeld in die zellerau-sanderau

ist was dran, was du schreibst.
ist auch sicherlich schön eigene aphorismen zu schaffen,
die eine kreiszyklus in einen spiralzyklus verwandeln.

eh, ein zyklus, 
ist er bestand, wiederholend festgeschrieben 
oder darf er auch der wandlung unterliegen 
ich muss mal nachfroschen...

ich liebe beispielsweise die metaphernreiche bedeutung der steingeschichten und diese passt sich für mich an.
stein als wertfreie symbolik im positiven und negativen sinne.
stein als anstoss für weiteres ...

stein(be)deutungen sind vielleicht in der summe neutral zu sehen 
und falls dennoch im einzelnen summanden eine wertigkeit vorliegt 
(tut es für mich)
ist diese wertigkeit 
als ein spektrum von munus bis plus zu deuten,

der stein ist eine der ersten waffen
als auch 
der erste schutz (höhle) für den menschen.
was meine faszination erklärt.

danke für deinen beitrag und deinen wertvollen impuls</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>hi claudia&#8230;<br />
grüße von grombühl-lengfeld in die zellerau-sanderau</p>
<p>ist was dran, was du schreibst.<br />
ist auch sicherlich schön eigene aphorismen zu schaffen,<br />
die eine kreiszyklus in einen spiralzyklus verwandeln.</p>
<p>eh, ein zyklus,<br />
ist er bestand, wiederholend festgeschrieben<br />
oder darf er auch der wandlung unterliegen<br />
ich muss mal nachfroschen&#8230;</p>
<p>ich liebe beispielsweise die metaphernreiche bedeutung der steingeschichten und diese passt sich für mich an.<br />
stein als wertfreie symbolik im positiven und negativen sinne.<br />
stein als anstoss für weiteres &#8230;</p>
<p>stein(be)deutungen sind vielleicht in der summe neutral zu sehen<br />
und falls dennoch im einzelnen summanden eine wertigkeit vorliegt<br />
(tut es für mich)<br />
ist diese wertigkeit<br />
als ein spektrum von munus bis plus zu deuten,</p>
<p>der stein ist eine der ersten waffen<br />
als auch<br />
der erste schutz (höhle) für den menschen.<br />
was meine faszination erklärt.</p>
<p>danke für deinen beitrag und deinen wertvollen impuls</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: claudia</title>
		<link>http://www.der-stein-fluesterer.de/2010/02/18/fundstucke/comment-page-1/#comment-2653</link>
		<dc:creator>claudia</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Feb 2010 08:32:24 +0000</pubDate>
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		<description>schönen dank für die inspiration, auf bülent kacans seite zu gehen und dies von ihm zu finden. verständlich, dass ich es nicht für mich behalten will ;-)


Literarischer Steinbruch

MDCCXXVIII.

Aphoristiker haben sich selbst dazu verurteilt, im gewaltigen Steinbruch der Literatur die kleinsten Steine aus dem Felsen zu schlagen. Hier halten sie sich auf, hier haben sie ihr bescheidenes Lager aufgeschlagen, hier zwingen sie dem kleinsten Gestein die Gestalt ihrer brachialen Gedanken und Gefühle auf. Sie selbst sind sich ihrer Schuld bewusst, die mächtigen Denkschablonen des Kollektivs verletzt zu haben, man kann sagen, sie haben sich selbst dazu verdammt, ihre eigene Welt und Wirklichkeit mühsam in die gigantischen Felsformationen der Literatur zu meißeln.

(Quelle: In Anbetracht der Situationen)

liebe grüße aus der zellerau bzw. sanderau
claudia


ps: @ stanislaus klemm
sich täglich wiederholende wunder ... wer will das schon. und doch: jeden morgen geht die sonne auf, die nacht bringt den mond. auch wenn wir sie nicht sehen.
liebe grüße auch ihnen</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>schönen dank für die inspiration, auf bülent kacans seite zu gehen und dies von ihm zu finden. verständlich, dass ich es nicht für mich behalten will <img src='http://www.der-stein-fluesterer.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Literarischer Steinbruch</p>
<p>MDCCXXVIII.</p>
<p>Aphoristiker haben sich selbst dazu verurteilt, im gewaltigen Steinbruch der Literatur die kleinsten Steine aus dem Felsen zu schlagen. Hier halten sie sich auf, hier haben sie ihr bescheidenes Lager aufgeschlagen, hier zwingen sie dem kleinsten Gestein die Gestalt ihrer brachialen Gedanken und Gefühle auf. Sie selbst sind sich ihrer Schuld bewusst, die mächtigen Denkschablonen des Kollektivs verletzt zu haben, man kann sagen, sie haben sich selbst dazu verdammt, ihre eigene Welt und Wirklichkeit mühsam in die gigantischen Felsformationen der Literatur zu meißeln.</p>
<p>(Quelle: In Anbetracht der Situationen)</p>
<p>liebe grüße aus der zellerau bzw. sanderau<br />
claudia</p>
<p>ps: @ stanislaus klemm<br />
sich täglich wiederholende wunder &#8230; wer will das schon. und doch: jeden morgen geht die sonne auf, die nacht bringt den mond. auch wenn wir sie nicht sehen.<br />
liebe grüße auch ihnen</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Stanislaus Klemm</title>
		<link>http://www.der-stein-fluesterer.de/2010/02/18/fundstucke/comment-page-1/#comment-2652</link>
		<dc:creator>Stanislaus Klemm</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Feb 2010 07:10:47 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Peter!
Ein wunderschönes Bild, 
das Nest mit den goldenen Eiern. 
Hierzu ein schönes Märchen:


Vom Vöglein, das goldene Eier legte.

Nicht weit von einer großen Stadt lebte ein Besenmacher, welcher mit Mühe und Not seine Frau und zwei Knaben zu ernähren vermochte. Diese gingen eines Tages in den Wald, um Nester zu suchen und fanden zu ihrem Erstaunen eines, in welchem ein Vöglein saß, das goldene Eier legte. Darüber freuten sich die Knaben gar sehr, nahmen Eier, Vogel und Nest und eilten nach Hause zu ihrem Vater, dem sie den gefundenen Schatz zeigten. Der gute Mann ging zum Goldschmied im Dorfe, welcher die Eier besah und ihm erklärte, dass er ihn und seine ganze Familie erhalten wolle, wenn der Besenmacher ihm das Vöglein abtrete. Dessen war jener wohl zufrieden, und sie zogen alle in das Haus des Goldschmieds, wo sie eine Zeitlang die besten Tage hatten.

Das Vöglein aber legte täglich ein goldenes Ei. Einmal hörte der Goldschmied, wie das gute Tierchen sang: »Wer mein Hirn isst, der wird König, und wer mein Herz verspeist, der erhält täglich hundert Dukaten.«

Kaum hatte der gierige Schmied diese Worte gehört, als er auch schon das Vöglein tötete und zum Braten in die Pfanne legte. Während er aber auf einen Augenblick hinausgegangen war, kamen die zwei Knaben des Besenmachers in die Küche, rochen den Braten und verzehrten denselben zusammen, so dass der jüngere das Hirn, der ältere das Herz zu verzehren bekam. Als der Goldschmied wieder in die Küche trat und das Vöglein verschwunden war, geriet er in große Wut und jagte die ganze Familie fort, wodurch diese wieder in das größte Elend geriet.

So mussten sich die Brüder entschließen, in die Fremde zu reisen, um die Eltern zu unterstützen. So kamen sie zu einem Scheidewege, mitten im Walde, bei welchem der jüngere ostwärts, der Ältere südwärts zog. Der jüngere kam nach langem Marsche in die Hauptstadt des Reiches, wo soeben der König gestorben und von den Großen des Reiches die Vereinbarung getroffen worden war, dass derjenige König werden sollte, der hoch zu Ross zuerst in der Frühe des folgenden Morgens den heiligen Hügel vor der Stadt erreichte. Der junge Mann, welcher kräftig und schön aussah, erhielt ebenfalls ein Pferd und durfte sich am Wettrennen beteiligen. Das Glück war ihm hold, er sprengte wie ein alter Reiter den Hügel hinan, blieb Sieger und wurde noch desselbigen Tages zum König gekrönt und ausgerufen. Er ließ seine Eltern sogleich zu sich kommen, wurde ein großer Fürst und Held und regierte lange und glückliche Jahre.

Der ältere Bruder aber hielt sich in der ersten Nacht in einem großen Gasthofe an der Heerstraße auf, und als er am anderen Morgen erwachte, fand er einen großen Geldbeutel vor sich liegen mit vollgültigen hundert Dukaten. Da sich nun das Wunder täglich wiederholte, heiratete er die wunderschöne und reiche Wirtstochter und zog mit ihr an den Hof seines Bruders, wo er zum Ritter des Reiches geschlagen wurde.

(Märchen aus Graubünden/Schweiz)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Peter!<br />
Ein wunderschönes Bild,<br />
das Nest mit den goldenen Eiern.<br />
Hierzu ein schönes Märchen:</p>
<p>Vom Vöglein, das goldene Eier legte.</p>
<p>Nicht weit von einer großen Stadt lebte ein Besenmacher, welcher mit Mühe und Not seine Frau und zwei Knaben zu ernähren vermochte. Diese gingen eines Tages in den Wald, um Nester zu suchen und fanden zu ihrem Erstaunen eines, in welchem ein Vöglein saß, das goldene Eier legte. Darüber freuten sich die Knaben gar sehr, nahmen Eier, Vogel und Nest und eilten nach Hause zu ihrem Vater, dem sie den gefundenen Schatz zeigten. Der gute Mann ging zum Goldschmied im Dorfe, welcher die Eier besah und ihm erklärte, dass er ihn und seine ganze Familie erhalten wolle, wenn der Besenmacher ihm das Vöglein abtrete. Dessen war jener wohl zufrieden, und sie zogen alle in das Haus des Goldschmieds, wo sie eine Zeitlang die besten Tage hatten.</p>
<p>Das Vöglein aber legte täglich ein goldenes Ei. Einmal hörte der Goldschmied, wie das gute Tierchen sang: »Wer mein Hirn isst, der wird König, und wer mein Herz verspeist, der erhält täglich hundert Dukaten.«</p>
<p>Kaum hatte der gierige Schmied diese Worte gehört, als er auch schon das Vöglein tötete und zum Braten in die Pfanne legte. Während er aber auf einen Augenblick hinausgegangen war, kamen die zwei Knaben des Besenmachers in die Küche, rochen den Braten und verzehrten denselben zusammen, so dass der jüngere das Hirn, der ältere das Herz zu verzehren bekam. Als der Goldschmied wieder in die Küche trat und das Vöglein verschwunden war, geriet er in große Wut und jagte die ganze Familie fort, wodurch diese wieder in das größte Elend geriet.</p>
<p>So mussten sich die Brüder entschließen, in die Fremde zu reisen, um die Eltern zu unterstützen. So kamen sie zu einem Scheidewege, mitten im Walde, bei welchem der jüngere ostwärts, der Ältere südwärts zog. Der jüngere kam nach langem Marsche in die Hauptstadt des Reiches, wo soeben der König gestorben und von den Großen des Reiches die Vereinbarung getroffen worden war, dass derjenige König werden sollte, der hoch zu Ross zuerst in der Frühe des folgenden Morgens den heiligen Hügel vor der Stadt erreichte. Der junge Mann, welcher kräftig und schön aussah, erhielt ebenfalls ein Pferd und durfte sich am Wettrennen beteiligen. Das Glück war ihm hold, er sprengte wie ein alter Reiter den Hügel hinan, blieb Sieger und wurde noch desselbigen Tages zum König gekrönt und ausgerufen. Er ließ seine Eltern sogleich zu sich kommen, wurde ein großer Fürst und Held und regierte lange und glückliche Jahre.</p>
<p>Der ältere Bruder aber hielt sich in der ersten Nacht in einem großen Gasthofe an der Heerstraße auf, und als er am anderen Morgen erwachte, fand er einen großen Geldbeutel vor sich liegen mit vollgültigen hundert Dukaten. Da sich nun das Wunder täglich wiederholte, heiratete er die wunderschöne und reiche Wirtstochter und zog mit ihr an den Hof seines Bruders, wo er zum Ritter des Reiches geschlagen wurde.</p>
<p>(Märchen aus Graubünden/Schweiz)</p>
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