Archiv für Februar 2010

Sinnzeit „Entdecke die Liebe”

Montag, 15. Februar 2010

Sinnzeit

Sinnzeit „Entdecke die Liebe“ am Valentinstag, 14.2., in Wonfurt

Peter der Steinflüsterer und “Der Liebesstein”

Wonfurt. Unter dem Motto „Entdecke die Liebe“ steht die Sinnzeit am Faschingssonntag, 14. Februar, um 18 Uhr in der Kirche in Wonfurt. Mit dabei ist Clown Batschu aus Würzburg. Als solcher ist Peter Baumann seit 28 Jahren weit über die Grenzen Frankens bekannt. Für die Sinnzeit schlüpft er in die Rolle Peter der Steinflüsterer.

Peter der Steinflüsterer erzählt in der Sinnzeit am 14. Februar 2010 um 18 Uhr in Wonfurt eine Liebesgeschichte aus der Steinzeit „Der Liebesstein“.

Er erzählt die Geschichte vom Stolperstein, der das Leben eines Menschen radikal verändert sowie eine Liebesgeschichte aus der Steinzeit „Der Liebesstein“. An der Orgel wird Matthias Rascher, Knetzgau, musizieren. Auf diese Feier für Liebe, Partnerschaft und Freundschaft zum Valentinstag freuen sich die Pastoralreferenten Patrizia Sormani und Johannes Simon. Anschließend laden sie zu einem persönlichen Segenszuspruch für ein Leben in Gemeinschaft ein. Dabei sind - wie in den vergangenen Jahren - nicht nur Paare willkommen, sondern ebenso Singles und Familien, jüngere und ältere Menschen.
Die Sinnzeitgestalter sind überzeugt: „Sinnzeit, Faschingssonntag, Valentinstag und die Liebe zu sich selbst und zu den Mitmenschen passen sehr gut zusammen. Wir verschieben unseren Termin am 2. Sonntag im Monat nicht. Mit Peter dem Steinflüsterer geben wir die Garantie, dass es in diesem Gottesdienst nicht nur ernst zugehen wird. Es wäre wunderbar, wenn sich viele Menschen eine Stunde Zeit nehmen zwischen Faschingszug und Faschingsball den Gedanken von Peter zuzuhören und das Geschenk von Liebe und Freundschaft neu zu entdecken.“

Valentinstag

Sonntag, 14. Februar 2010

“Es ist Nacht,
und mein Herz kommt zu dir,
hält´s nicht aus,
hält´s nicht mehr aus bei mir.

Legt sich dir auf die Brust,
wie ein Stein,
sinkt hinein,
zu dem deinen hinein.

Dort erst,
dort erst kommt es zur Ruh,
liegt auf dem Grund
seines ewigen Du.”

CHRISTIAN MORGENSTERN
herz-aus-rosenquarz

Herz aus Rosenquarz

stoneAGE

Freitag, 12. Februar 2010

stoneAGE
oder
SteinWege der Kultur

Die Idee

entstand aus der Begegnung von Peter Baumann und Martina Jäger im Frühjahr 2009. Beide freischaffende Künstler verfolgen unterschiedliche Wege zur Kunst, Kultur und dem Menschen. Beiden ist es wichtig, Gedanken aus der Kunst heraus behutsam transparent zu machen. Bewusstsein wird geschaffen über künstlerische Ausdrucksformen, werden im persönlichen Gespräch bis hin zu unterschiedlichen Aktionsformen initiiert.

Peter lebt und wirkt schon seit Jahren in seinem Steinreich, welches einen inneren, persönlichen Wert hat. Und er hat einen begeh- und erfassbares Steinreich erschaffen in der Nähe von Würzburg.
Martinas Interesse kommt aus ihren Projekten „Kommunikation im Zeitfluss“ und die „Architektonische Weltreise“ welches das SteinZEITliche, SteinARTige, SteinWERTige als Bedeutung für den Menschen hervorhebt.

Das Projekt
wird fortgeführt werden, denn es gibt viele Stein-Ansichten in unterschiedlichen lyrischen, bildenden und darstellenden Ausdrucksformen.
Der Stein als Metapher für Erfahrung und Weisheit, als Material für Kulturtechnologie oder als natürlichen Gegenstand der Schönheit
bis hin zum Artefakte (Kunstwerk).
Wir beziehen die Besucher und andere Künstler gerne in den inhaltlichen und kreativen Werdegang ein.
Wir geben und nehmen Impulse für die Spur aus der SteinZeit

Wir beginnen
im kleinen, begreifbaren und persönlichen Rahmen, wollen Austausch mit Besuchern pflegen und vertiefen, ähnlich einem Stein, der ins Wasser geworfen wurde und seine entstehenden Kreise nach außen sich erweitern. Das Projekt ist eine Entwicklungsgeschichte im Bezug bestehender und neuer Sichtweisen, Erfahrung und Zielsetzungen. Mit unseren Besuchern gestalten wir zusammen das Schaufenster im Laufe der zwei folgenen Wochen. Dabei steht der ideelle Wert gemeinsamer Aktionen vor der künstlerischen Wertigkeit.

Eine Steingeschichte

Donnerstag, 11. Februar 2010

„Der Stadtrat in Florenz hatte einen großen Marmorblock bestellt und einen Bildhauer beauftragt, daraus eine Figur zu meißeln. Entweder war der Bildhauer kein sehr großer Bildhauer, oder der Stein war schlecht gebrochen - der Bildhauer wusste mit dem Block nichts anzufangen. Er sah keine Möglichkeit, aus diesem Marmor eine Figur herauszuholen. So lag der große Block herum. Die Versuche des hilflosen Bildhauers hatten ihm nicht gut getan. Andere Bildhauer kamen, schauten und gingen wieder. Mit diesem Stein war nichts mehr anzufangen.
Eines Tages kam Michelangelo, der berühmte Maler und Bildhauer, in seine Vaterstadt. Ob ihm der Stein aufgefallen war oder ob man ihn darauf aufmerksam gemacht hatte - er begann sich mit ihm zu be-schäftigen. Er schaute ihn an. Er schätzte seine Maße. Er maß ihn ab. Er überlegte. Immer deutlicher sah er vor sich, noch in Stein, die Figur, welche die Florentiner wünschten. Er sah den David, die Schleuder auf der Schulter, die Kieselsteine in der Hand, wie er gelassen und gelöst zum Kampf gegen Goliath ausschritt.
Die anderen sahen nur einen Steinblock, der unnötig und unbrauchbar im Weg lag. Michelangelo sah bereits den David. Er sah ihn in dem verpfuschten Marmor. Er nahm Hammer und Meißel und begann zu arbeiten. Die Neunmalklugen lachten. Wussten sie doch, dass aus diesem Block nichts mehr werden könne. Er aber meißelte. Während sie noch redeten, argumentierten und bewiesen, dass er, auch er, scheitern werde, wuchs unter seinen Händen eine der großen Plastiken der Welt.“
AUTOR UNBEKANNT