Gedanken - Spiele
Da ich mir nicht sicher bin, wie weit die Kommentare gelesen werden, möchte ich heute den Kommentar von Stanislaus Klemm vom 1. März noch einmal auf die Reise zu den Steinfreunden schicken.
Die etwas
“statisch”
ruhenden Goldsteine
regen mich an
zur Bewegung,
zum Spielen.
Ich zähle auf den drei Bildern die Goldsteine:
2 und 6 und 1.
Die einzelnen Zahlen 2, und 6 und 1 regen so viele Assoziationen an.
Ich baue mit den drei Zahlen eine Jahreszahl.
Es entsteht das Jahr „261“.
Wenn Gold eine Metapher für verschwenderischen Reichtum angesehen wird,
dann sagt mir die Jahreszahl 261
zwei Dinge:
Im Jahre „261“ wurde der Römer Titus Crassus zum Konsul gewählt.
Dieser Mann ist bekannt durch seine „Prasserei“.
Ich erinnere mich, dass im Jahr 2006 im Bundestag
„261“ Milliarden Euro ausgegeben wurden,
auch eine Art „Prasserei“.
Ich weiß,
alles nur reine Spielerei.
Aber diese goldenen Steine,
diese Murmeln,
reizen mein kindliches Gemüt immer wieder,
zu spielen.
“Katzengold”,
das Gold der Kinder,
Schatz der Besitzlosen,
das Gold,
mit dem man spielen kann,
ohne zu verlieren.

07. März 2010 um 11:25
wohl eher im gegenteil. während wir gedanken “verlieren”, unser hirn also nutzen, wächst dieses wohl im gegensatz zu manch anderem, was sich nur abnutzt, wenn wir es bemühen.
im übrigen baue ich gerne noch weiter: aus der 2, 6 und 1 ergibt sich für mich dann die 9; nach der kabballa die “weisheit”, die hoffentlich aus alledem erwächst
und spiel ist m.e. nur spiel, wenn es nichts zu gewinnen oder verlieren gibt … sonst ist es kein spiel. beim spiel gewinnt “man” immer. und sei es “nur” ein vergnügen, eine erkenntnis, eine leichte zeit …
sonnige grüße aus würzburg
claudia
07. März 2010 um 12:15
Dann sollten wir viel mehr spielen. Da kann dann jeder Gewinner sein.
Ist das Leben auch ein Spiel? Wenn es so ist, sind wir alle Gewinner. Manchmal merkt man es nicht sofort.
Heute scheint die Sonne. der Himmel ist blau. beste Voraussetzungen zum Spielen.
peter