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	<title>Kommentare zu: Gedanken</title>
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	<description>Geschichten von und über Steine, von Peter Baumann</description>
	<pubDate>Tue, 22 May 2012 04:45:49 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Paul</title>
		<link>http://www.der-stein-fluesterer.de/2010/03/28/gedanken/comment-page-1/#comment-3189</link>
		<dc:creator>Paul</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 22:27:27 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo,

bei dieser Steinkunst kann man sein Inneres wiederfinden und sich dadurch selber besser kennenlernen .
Man bekommt durch diese Steinbalance mehr Lebensenergie und verliert den eigenen Frust und schlechte Gedanken verschwinden im nu .
Von den zerstöhrungen ,darf man sich nicht vom Weg abbringen lassen und konstruiert einfach wieder neue Exemplare .

Mit besten Grüssen ,Paul !</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo,</p>
<p>bei dieser Steinkunst kann man sein Inneres wiederfinden und sich dadurch selber besser kennenlernen .<br />
Man bekommt durch diese Steinbalance mehr Lebensenergie und verliert den eigenen Frust und schlechte Gedanken verschwinden im nu .<br />
Von den zerstöhrungen ,darf man sich nicht vom Weg abbringen lassen und konstruiert einfach wieder neue Exemplare .</p>
<p>Mit besten Grüssen ,Paul !</p>
]]></content:encoded>
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	<item>
		<title>Von: mARTina Jäger</title>
		<link>http://www.der-stein-fluesterer.de/2010/03/28/gedanken/comment-page-1/#comment-2884</link>
		<dc:creator>mARTina Jäger</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Mar 2010 09:12:58 +0000</pubDate>
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		<description>der stanislaus ist der mörtel für die seele, 
die von vielen mauern umgeben ist

und der peter

macht schon wieder...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>der stanislaus ist der mörtel für die seele,<br />
die von vielen mauern umgeben ist</p>
<p>und der peter</p>
<p>macht schon wieder&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Von: Stanislaus Klemm</title>
		<link>http://www.der-stein-fluesterer.de/2010/03/28/gedanken/comment-page-1/#comment-2883</link>
		<dc:creator>Stanislaus Klemm</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Mar 2010 08:32:10 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Peter, und noch etwas:
Für die Osterzeit wünsche ich Dir,
dass der gewaltige Stein der Enttäuschung von Deiner Seele weggerollt
werden kann und dass Deine Kräfte wieder neu auferstehen!!!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Peter, und noch etwas:<br />
Für die Osterzeit wünsche ich Dir,<br />
dass der gewaltige Stein der Enttäuschung von Deiner Seele weggerollt<br />
werden kann und dass Deine Kräfte wieder neu auferstehen!!!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Stanislaus Klemm</title>
		<link>http://www.der-stein-fluesterer.de/2010/03/28/gedanken/comment-page-1/#comment-2882</link>
		<dc:creator>Stanislaus Klemm</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Mar 2010 08:30:09 +0000</pubDate>
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		<description>Lieber Peter,
das, was da zerstört wurde, kannst Du zwar wieder aufbauen, aber es kann nicht "wieder gut gemacht" werden. Dennoch möchte ich Dich für deine kommenden Mühen ein ganz klein wenig beschenken mit einer kleinen Ge-
schichte, die ich dieser Tage fand. Sie ist eine -wie ich finde- sehr interessante Reflexion über die einfache "Handhabung", einen Stein in die Hand zu nehmen und ihn wieder abzulegen. Ich glaube, die Geschichte gefällt Dir!

ICH HABE DAS UNIVERSUM VERÄNDERT

„Auf dem Pfad liegt ein Stein. Der Pfad ist gesäumt von einer Mauer. Kunstvoll sind Felsbrocken aufeinander, ineinander gebaut. Kein Zement. Keine kleinen Steine. Der Handwerker war ein Künstler. Dieses Handwerk beherrschen heute nur noch wenige Menschen. Wir können Computer bauen. Aber solche Mauern...
Ich weiß nicht, wie alt sie sind; die ganze Landschaft ist terrassiert und von solchen Mauern gefasst. In der hiesigen Mythologie wurde dieser Ort als besonders fruchtbar erwähnt. Es muss einmal alles grün gewesen sein. Jetzt ist alles grau, sandig, karg. Die einzige Farbe wird vom strahlenden Himmel gespendet, von der gleißenden Sonne und dem blendend weiß gekalkten Pueblo, dem einzigen Gebäude weit und breit. Es ist aus Stein gebaut wie die Mauern.

Der Stein vor mir mitten im Weg ist klein. Ich hebe ihn auf. Er ist gerade so lang wie mein Zeigefinger und genau so dick. Eckig, nicht rund. Er fasziniert mich nicht wegen der Form, sondern wegen der nahezu symmetrischen Musterung. Über die ganze Länge ist zieht sich eine weiße Gesteinsfaser. Sie ist dunkelgrün eingerahmt. Soll ich ihn mitnehmen?

Ich lege den Stein auf die Mauer am Wegrand und setze meine Wanderung fort. Da liegt er nun. An einem anderen Ort. Ich habe das Universum verändert. Auch wenn der Stein vom Sturm zurück auf den Pfad geworfen würde, er wird nie mehr derselbe Stein sein. Ich habe ihn berührt. Er hat eine Weltreise gemacht.

Und ich? Wie oft bin ich schon um die Welt gereist. Ich bin immer in Bewegung und somit viel weniger beständig als dieser Stein. Ich vergehe.

Dieser Stein? Vielleicht vergeht auch er; in Millionen Jahren. So gesehen ist der Stein ein wesentlicherer Bestandteil des Universums als ich, ein beständigerer. Ihn zu bewegen heißt das Universum verändern. Ja, ich habe die Macht dazu. Vielleicht bin ich mit meinem Geist, mit meiner Mobilität, mit meiner Fähigkeit, dies alles zu überdenken, mächtiger.

Vielleicht mächtiger; bestimmt nicht beständiger

Und wer sagt mir, weshalb ich den Stein aufgehoben habe? Woher kam die innere Stimme, die mir gebot, dies zu tun? Wer sagt mir, dass dieser Stein kein Bewusstsein hat? Ist es nicht mein eigener Mangel an Bewusstheit, der mir diese Antworten verwehrt? Wer will beweisen, dass nicht dieser Stein der des Anstoßes war, dass er mich dazu brachte, ihn zu bewegen? Vielleicht wollte er ja auf die Mauer.

Und wer ist dann der Mächtige von uns beiden?“

aus: RENE VÖGTLI „Der Weltverbesserer“, Edition Zürich GmbH, Luzern 2003</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Peter,<br />
das, was da zerstört wurde, kannst Du zwar wieder aufbauen, aber es kann nicht &#8220;wieder gut gemacht&#8221; werden. Dennoch möchte ich Dich für deine kommenden Mühen ein ganz klein wenig beschenken mit einer kleinen Ge-<br />
schichte, die ich dieser Tage fand. Sie ist eine -wie ich finde- sehr interessante Reflexion über die einfache &#8220;Handhabung&#8221;, einen Stein in die Hand zu nehmen und ihn wieder abzulegen. Ich glaube, die Geschichte gefällt Dir!</p>
<p>ICH HABE DAS UNIVERSUM VERÄNDERT</p>
<p>„Auf dem Pfad liegt ein Stein. Der Pfad ist gesäumt von einer Mauer. Kunstvoll sind Felsbrocken aufeinander, ineinander gebaut. Kein Zement. Keine kleinen Steine. Der Handwerker war ein Künstler. Dieses Handwerk beherrschen heute nur noch wenige Menschen. Wir können Computer bauen. Aber solche Mauern&#8230;<br />
Ich weiß nicht, wie alt sie sind; die ganze Landschaft ist terrassiert und von solchen Mauern gefasst. In der hiesigen Mythologie wurde dieser Ort als besonders fruchtbar erwähnt. Es muss einmal alles grün gewesen sein. Jetzt ist alles grau, sandig, karg. Die einzige Farbe wird vom strahlenden Himmel gespendet, von der gleißenden Sonne und dem blendend weiß gekalkten Pueblo, dem einzigen Gebäude weit und breit. Es ist aus Stein gebaut wie die Mauern.</p>
<p>Der Stein vor mir mitten im Weg ist klein. Ich hebe ihn auf. Er ist gerade so lang wie mein Zeigefinger und genau so dick. Eckig, nicht rund. Er fasziniert mich nicht wegen der Form, sondern wegen der nahezu symmetrischen Musterung. Über die ganze Länge ist zieht sich eine weiße Gesteinsfaser. Sie ist dunkelgrün eingerahmt. Soll ich ihn mitnehmen?</p>
<p>Ich lege den Stein auf die Mauer am Wegrand und setze meine Wanderung fort. Da liegt er nun. An einem anderen Ort. Ich habe das Universum verändert. Auch wenn der Stein vom Sturm zurück auf den Pfad geworfen würde, er wird nie mehr derselbe Stein sein. Ich habe ihn berührt. Er hat eine Weltreise gemacht.</p>
<p>Und ich? Wie oft bin ich schon um die Welt gereist. Ich bin immer in Bewegung und somit viel weniger beständig als dieser Stein. Ich vergehe.</p>
<p>Dieser Stein? Vielleicht vergeht auch er; in Millionen Jahren. So gesehen ist der Stein ein wesentlicherer Bestandteil des Universums als ich, ein beständigerer. Ihn zu bewegen heißt das Universum verändern. Ja, ich habe die Macht dazu. Vielleicht bin ich mit meinem Geist, mit meiner Mobilität, mit meiner Fähigkeit, dies alles zu überdenken, mächtiger.</p>
<p>Vielleicht mächtiger; bestimmt nicht beständiger</p>
<p>Und wer sagt mir, weshalb ich den Stein aufgehoben habe? Woher kam die innere Stimme, die mir gebot, dies zu tun? Wer sagt mir, dass dieser Stein kein Bewusstsein hat? Ist es nicht mein eigener Mangel an Bewusstheit, der mir diese Antworten verwehrt? Wer will beweisen, dass nicht dieser Stein der des Anstoßes war, dass er mich dazu brachte, ihn zu bewegen? Vielleicht wollte er ja auf die Mauer.</p>
<p>Und wer ist dann der Mächtige von uns beiden?“</p>
<p>aus: RENE VÖGTLI „Der Weltverbesserer“, Edition Zürich GmbH, Luzern 2003</p>
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		<title>Von: mARTina Jäger</title>
		<link>http://www.der-stein-fluesterer.de/2010/03/28/gedanken/comment-page-1/#comment-2881</link>
		<dc:creator>mARTina Jäger</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Mar 2010 14:08:04 +0000</pubDate>
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		<description>das hast du treffend beschrieben... das mit der zerstörung
und den verwirrten geistern,
die sich zu solchen destruktiven ausdrucksformen hinreißen lassen
innerliche ungereihmtheiten,
verirrtes bewusstsein.

der moment des zerstörens ist schnell getan
der aufbau braucht mehr fähigkeiten als die
geistige, seelische und körperliche gewalt...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>das hast du treffend beschrieben&#8230; das mit der zerstörung<br />
und den verwirrten geistern,<br />
die sich zu solchen destruktiven ausdrucksformen hinreißen lassen<br />
innerliche ungereihmtheiten,<br />
verirrtes bewusstsein.</p>
<p>der moment des zerstörens ist schnell getan<br />
der aufbau braucht mehr fähigkeiten als die<br />
geistige, seelische und körperliche gewalt&#8230;</p>
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