Archiv für September 2010

Mal anders

Donnerstag, 23. September 2010

Zum Herbstanfang habe ich mich mal ganz anders betätigt. An einem herrlichen Sonnentag( gestern), einfach ein paar Herbst- Ein- Drücke gemacht.. Doch selbst bei dieser Aktion waren bei der Herstellung Steine beteiligt. Morgen dann was die Steine mit den Herbst Ein- Drücken machen.

Nelly Sachs

Mittwoch, 22. September 2010

“Wir Steine,

wenn einer uns hebt,
hebt er Urzeiten empor-
wenn einer uns hebt,
hebt er den Garten Eden empor-
wenn einer uns hebt,
hebt er Adams und Evas Erkenntnis empor
und der Schlange staubessende Verführung.

Wenn einer uns hebt,
hebt er Billionen Erinnerungen in seiner Hand,
die sich nicht auflösen im Blute
wie der Abend.
Denn Gedenksteine sind wir,
alles Sterben umfassend.

Wenn einer uns wirft,
wirft er den garten Eden-
den Wein der Sterne-
die Augen der Liebenden und allen Verrat.

Wenn einer uns wirft im Zorne,
so wirft er Äonen gebrochener Herzen
und seidener Schmetterlinge.

Hütet euch, hütet euch,
zu werfen im Zorn mit einem Stein-
unser Gemisch ist ein vom Odem Durchblasenes.
Es erstarrte im Geheimnis,
aber kann erwachen an einem Kuß.”

Moqui-Marbles

Dienstag, 21. September 2010

Zu diesen Steinen findet man viele Geschichten. Mir sind sie über den Weg gelaufen, als ich für einen lieben Menschen ein Geburtstagsgeschenk gesucht habe. Irgendwann wird vielleicht auch ein Paar zu mir finden.

Mythologie
Gemäß der indianischen Überlieferung gibt es ‘männliche’ (linsenförmige) und ‘weibliche’ (runde) Steine. Das Steinpaar hat bei den Indianern eine mystische Bedeutung. Die Legende besagt, dass die Vorfahren (Ahnen)der Indianer am Abend mit ihnen spielten, bevor sie am Morgen die Rückreise in den Himmel antreten mussten. Sie ließen die Steine zurück, um ihren Verwandten damit zu zeigen, dass es ihnen gut geht. Angeblich erhält auch heute noch jeder Ureinwohner dieser Region bereits bei seiner Geburt ein solches Paar als Talisman, welche ihn ein Leben lang begleiten.
Sie sollen ihren Besitzer vor allem Bösen schützen, vor falschen Freunden bewahren, seine Seele stärken, vor Feuer, Hochwasser und Blitzschlag bewahren, sollen Willenskraft, Ausdauer, Durchsetzungsvermögen, seelische Stabilität verleihen und die Heilkraft anderer Heilsteine stärken. In der Asthrolgie repräsentieren Moqui-Marbles wegen ihrer Kombination von Eisen und Quarz die Verbindung von Mars und Saturn

Lebende Steine: Moqui-Marbles (Eisenoolith)
Farbe: sand- bis erdfarben 
Eisenoxid-Anteil ist rhombisch, Sand-Anteil ist trigonal, körnige bis dichte Gesteine
Vorkommen in den USA
Moqui kommt aus dem Indianischen und bedeutet soviel wie treuer Liebling. 
Die Indianer im Westen der Vereinigten Staaten, Utah und Arizona, hüten die Geheimnisse der Fundstellen. 
Erstaunlicherweise werden die Moquis nur an einer kleinen, runden Erdformation gefunden, welche dem Erdmittelpunkt sehr nah ist. 
Bei längerem hinsehen kann man beobachten, wie die Moqui-Marbles geboren werden, teilweise sogar pärchenweise.
Moqui-Marbles bestehen, wie andere lebende Steine, aus einer geheimnisvollen Legierung von Metallen, so z. B. aus Eisen, Mangan, Titan und Paladium.

Die Moqui-Marbles werden weltweit nur in einem Land, einer Region gefunden:
In einem Indianer Reservat im südlichen Utah, Nordamerika. Besser gesagt, sie werden nicht gefunden, sie werden geboren. Sie entstehen nicht wie normale Steine, die von zersplitterten Felsen stammen und über Millionen von Jahren durch Witterrungseinflüsse oder Ozeane glattgeschliffen wurden, sondern sie werden regelrecht aus dem Schoß der Erde geboren.

Sie treten ausschließlich an kleinen runden Erdformationen auf, die dem Erdmittelpunkt sehr nahe sind. Bei längerem geduldigen Betrachten der Erdformationen kann man sogar beobachten, wie die Moqui-Marbles geboren werden; teilweise sogar pärchenweise.

Bestandteile: Eisen, Mangan, Titan und Paladium
Härtegrad: 7,4

sep21

Spätsommertag

Montag, 20. September 2010

Gestern , am Sonntag, habe ich mich ins Steinreich zurückgezogen. Nach 6 Wochen hat die Natur mir wieder einmal ihre einzigartige Kraft gezeigt. Fast unglaublich, wie in dieser kurzen Zeitspanne die Pflanzen gewachsen sind. So langsam werde ich immer mehr zum Gärtner. Das Gleichgewicht zwischen  Steinen und Pflanzen herzustellen, kostet mehr Schweiß und Energie als ich mir vorgestellt habe. Man kann das Gras buchstäblich wachsen sehen. Zum Glück blühen aber auch zu fast jeder Jahreszeit zwischen den Steinen die unterschiedlichsten Pflanzen. Locken Bienen und Schmetterlinge an. Die haben den Sonnentag gestern genauso genossen.
Aber nicht nur Kleintiere tummeln sich bei mir auf dem Grundstück. Den ganzen Tag über bekam ich  von nuturliebenden Menschen, Groß und Klein, Besuch. So kommt man immer wieder in nette Gespräche. Für viele Familien ist dieser Ort mittlerweile ein beliebter Ausflugsort geworden. Für mich angenehme Arbeitspausen.