Archiv für die Kategorie ‘Steingedanken’
Steingedichte
Dienstag, 20. Juli 2010Mein Stein
Er glitzert.
Mein Stein
ist spitz
Mein Stein
wohnte im Erzgebirge.
Mein Stein
kann sich verändern
Ich drehe
und wende
den Stein.
Jeremias
Mein besonderer Stein
Im Meer
sah ich einen wunderschönen
Stein.
Er glänzte
rot und weiß.
Ich nahm
den Stein
und tauchte nach oben.
Der Stein war kühl
weich und glatt.
Er sah
trocken
aus wie
ein warmes
Herz
jedoch war er kühl.
Es fühlte sich an
als würde er wie in echt
pochen.
Er war so geformt
als würde er
wie ein Puzzleteil in meine
Hand passen.
Ich bin mit ihm
verbunden.
Hanna
Steingedichte
Montag, 19. Juli 2010Steingedichte von Kindern
Ich habe den Stein
gefunden im
Gebirge
schwarz
und ein
bisschen
rot ist
mein Stein
Kolia
Der Stein
Mein Stein
Er ist klein.
Wenn man ihn in die Sonne hält,
glitzern
kleine Flächen.
Er hat eine Form
wie es
kein andrer hat.
Wenn ich ihn anschaue,
erinnere ich mich an die Ferien,
in denen ich ihn
gefunden habe.
Schön.
Stanislaus Klemm
Freitag, 04. Juni 2010Kieselsteine
überzogen mit arglosem Metall
das allen gehört und nicht wie das Gold die Menschen
in Besitzlose und Besitzende aufteilt
„Gold der Kinder“
„Schatz der Besitzlosen“
Gold, mit dem man spielen kann
Gold ohne Neid und Gier
Gold, das schlafen lässt
ohne Tresor und ohne Schloss
es lässt der Armut ihren Stolz und
gibt der Zufriedenheit ihren Reiz zurück
schon die Bemühung vergoldet es und
zahlt dem Verzicht wieder einen guten Preis
sein Schimmern und Glänzen lässt tausend Kindheitsträume aufsteigen
auf seinen Flächen huscht das Glücksspiel
geht die Sonne auf
sprühen Wunderkerzen
spiegelt Feuerwerk
Überraschung im Goldpapier







