Archiv für die Kategorie ‘Gedichte’

Die Steine

Donnerstag, 06. Oktober 2011

Die Steine selbst, so schwer sie sind,
die Steine,selbstso schwer sie sind,
die Steine.
Sie tanzen mit dem muntern Reihn
und wollen gar noch schneller sein,
und wollen gar noch schneller sein,
die Steine.

aus: die Schöne Müllerin von Schubert

Josef Guggenmos

Mittwoch, 05. Oktober 2011
Die Kiesel, die Kalten,
die ur-ur-uralten,
im Bergbach liegen sie still.

Ist mancher darunter,
manch feiner,manch bunter,
manch blankes,herrliches Dig.

Der Fritz kommt vorüber,
gleich beugt er sich nieder,
den Schönsten sucht er sich aus.

Betrachtet und prüft ihn,
umfasst iihn und wiegt ihn
und wirft ihn, so weit er kann.

Der Stein lernt das Fliegen
und wird wieder liegen
tausend Jahre still.

E. M. Arndt

Samstag, 09. Juli 2011

Hell, fester Stein von festem Steine!

Hell, stolzer, freier, deutscher Mann!

Der in des Ruhmes Sonnenscheine

Vor aller Welt nun leuchten kann.

E. M. Arndt, Das Lied vom Stein

juli9

Steinsprichwörter

Montag, 30. August 2010

Auf die alten Häuser liegen schware Stein’, auf die neuen leichte Hypotheken. 
Schwere Steine zum Festhalten der Schindeldächer, leichte Hypotheken, d.h. leichtfertig aufgenommene.

Auf die Steine säen. 
 Wer seine Kräfte so verwendet, dass er für seine Mühe keinen Lohn erwarten kann.

Auf einen Baum mit Früchten wirft man Steine. 
tü] Meyveli ağaç taşlanır.

Auf unfruchtbare Bäume wirft man keine Steine.