ARIEL KOLLY,
Mittwoch, 24. März 2010ARIEL KOLLY,
ein ZEN-Meister der Stein-Balance,
hat die wichtigsten Fragen,
die man dabei an ihn stellte,
einmal so beantwortet.
[Hier ein Ausschnitt:]
FRAGE: “Sind diese Figuren geleimt?”
Nein.
FRAGE: “Gar nichts?”
Ja
FRAGE: “Aber…….das geht ja nicht?! Wie halten diese denn?”
Jeder Stein hält wieder auf eine andere Art. Manchmal bin ich selber überrascht. Die Kunst liegt darin die Balance zu finden und die kleinsten Reibungspunkte und Widerstände zu finden. Ich nenne es so, wenn der Stein „zieht“ oder manchmal „giebscht“, dann kommt man bald an den Punkt wo er sich von selbst hält. In der Natur gearbeitet sind alle Figuren immer in der eigenen Balance und ohne Hilfsmittel erstellt.
FRAGE: “Bearbeiten oder schleifen Sie die Steine?”
Auch nicht. Es ist sogar besser wenn raue Stellen vorhanden sind. Auch sind alle Steine in der Struktur so wie ich sie finde. Stets bin ich wieder von neuem fasziniert solche Kopfsteine wie beim Homo sapiens oder bei der Figur Siam und Alien zu finden.
FRAGE: “Wie machen Sie das? Oder arbeiten Sie mit Energie?”
Mit Konzentration, Geduld, Ruhe, in der eigenen Mitte sein und vor allem mit genügend Zeit und das wichtigste ist Wollen.
Das meiste Gefühl liegt in den Händen. Im Winter habe ich dann gelernt mit den Augen zu spüren.
Zu der Frage mit der Energie, dies kann ich auch nicht erklären. Etwas passiert schon, denn alles ist Energie. Das menschliche Bewusstsein nimmt nur den kleinsten Teil wahr, von dem was sonst noch um uns herum ist. Lesen Sie die Geschichte: Ich habe das Universum verändert bei „Steingeschichten“.
FRAGE: “Was bedeutet dies für Sie? Ist das Meditation?”
Es ist ein unerwartetes Geschenk, für das ich sehr dankbar bin. Die Arbeit ist etwas wo mein Herz sich hinwendet. Es ist mir eine Freude, die Fantasie lädt zum Spielen ein, Geschichten entstehen und natürlich das Staunen der Zuschauer zu erleben wenn es ihnen gefällt. Während der Balance-Arbeit ist es eine intensive Konzentration, betrachtet man nachher die Figuren in Ruhe, kann eine Meditation entstehen.
FRAGE: “Wie entstehen dann die Figuren?”
Die erste Priorität hat immer das Suchen geeigneter Steine. Dann folgt das Zusammenstellen am Boden und das Ausprobieren.
Es gibt aber auch Unerwartetes, Zufälliges bei der Erstellung der Figuren. Manchmal sehe ich erst zuhause auf dem Foto was für eine Figur sich darstellt.
Betrachtet man die Figur von der anderen Seite sieht die Wirkung oder Aussagekraft ganz anders aus. Dies ist jeweils ein schönes Symbol für die Dualität im Leben. Für den einen Mensch ist es das, für den anderen Menschen wieder etwas anderes.
Gefällt mir dann eine Figur, wird sie mit Metallstäben fixiert damit sie z.B. in der Wohnung aufgestellt werden kann. Die Wirkung ist schon nachhaltig und sie gibt auch eine grosse Ressource.
So wie es aussieht, würde Elisabeth E. vom Steine- Ausbalancieren gepackt.
Habt mut und versucht es auch. Ich freu mich auf eure Bilder.
peter@adv.de












