Steingedanken 21 und 22

Stein hat für mich neben den spontanen Bezügen (hart, schwer, dauerhaft,…) vor allem zwei Denkanstösse:

– Stein als Gegensatz zur Flüssigkeit
Steine entstehen dann wenn ein Flüssigkeit erstarrt oder verdampt (Lavagestein, Kalkgestein,…). Steine sind deshalb für mich der Gegenpol zu Flüssigkeit. Entweder erstarrt fließendes Material oder Stein bildet sich aus den festen Teilchen die in einer Flüssigkeit enthalten sind. Genauso wird Stein wieder in Flüssigkeit übergeführt. Ich denke bei Steinen deshalb daran, dass Sie für eine Zeit erstart sind, um wieder gelöst zu werden.

– Stein als Arbeits- und Wirtschaftsfaktor
Stein steht für mich auch für harte Arbeit mit der Wohlstand erwirtschaft werden kann. In Franken und vielen anderen Gegenden trifft man immer wieder auf Steinbrüche (aufgelassen oder in Betrieb), denen die Mühen beim Abbau auch nach vielen Jahren anzusehen sind. Am Comer See habe ich mal einen Steinbruch in großer Höhe gesehen, wo mittels abenteuerlicher Konstruktion Steine „abgeseilt“ wurden.
Man wundert sich dann oft, wie sich diese Arbeit rentieren konnte.
In Franken denke ich an die vielen Steinbrüche entlang des Maines, in der Kirchheimer Gegend, die Buntsandsteinbrüche im Tauber und Maintal und natürlich die Basaltsteinbrüche in der Rhön.

Seppio / Würzburg

„Steine

Steine sind hart. Steine sind schön. Es gibt sie in unterschiedlichen
Größen, Formen und Farben. Es gibt kostbare und welche, die bei dir und mir
im Garten liegen. Kurz: Steine sind sehr vielfältig!“

Viele Grüße

Lina Lutz 11 Jahre

Eine Antwort zu “Steingedanken 21 und 22”

  1. Michaela sagt:

    Gar nicht so schlecht der Blogeintrag! Ich habe mich selbst früher auch sehr gefragt welche Geniestreiche manche entwickelt haben um die schweren Brocken aus den Steinbrüchen in den Garten transportieren.

Hinterlasse eine Antwort