ANTOINE DE SAINT EXUPERY

“Und ich habe viel über die Kinder nachgedacht, die mit ihren weißen Kieseln spielen und sie verwandeln: Sieh doch, sagen sie, dort marschiert ein Heer und dort sind die Herden: Der Vorübergehende aber, der nur Steine sieht, weiß nichts vom Reichtum ihrer Herzen.“

ANTOINE DE SAINT EXUPERY

Eine Antwort zu “ANTOINE DE SAINT EXUPERY”

  1. Stanislaus Klemm sagt:

    Lieber Peter,
    anbei ein schöner Text über Steine und Mineralien:

    „Unser Verhältnis zum Reich der Mineralien hat sich
    in wenigen Jahren grundlegend gewandelt.
    Früher war man geneigt, die bunten kristallinen Körper
    der Fachwissenschaft zu überlassen,
    und man mochte Sammlungen in Museen oder Schulen als verstaubte Zusammenstellungen von Kuriositäten ansehen,
    die mehr der Erfüllung einer Pflichtforderung
    zuliebe vorhanden waren.
    Heute aber hat der Sinn für die gesetzmäßig gestaltete,
    dabei zunächst so fremde Form weite Kreise erfasst.
    Die ursprüngliche Freude an der geheimnisvoll
    aufglühenden Farbe
    und an der eigenwilligen Gestalt trifft in Gefühlstiefen
    mit dem erweckten Sinn für abstrakte Formen,
    wie etwa in der Malerei, zusammen und zugleich mit einem Wunsch voller Sachlichkeit,
    mehr über dieses besondere Reich der Natur zu erfahren.“

    Vincenzo de Michele
    Konservator für Mineralogie am
    Museo Civico di Storia Naturale in Mailand

    Liebe Grüße
    Stanislaus

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