Gold und Silber

Wie man in den letzten Tagen ja schon feststellen konnte, werde ich mich in den nächsten Wochen mit Gold und Silber beschäftigen. Werde Steine bemalen und die bemalten Steine dann an verschiedenen Orten aufbauen. Ich bin selber mal gespannt was da noch alles entsteht. Im nächsten Jahr gibt es dann hoffentlich genug Bildmaterial um eine Fotoausstellung von den Werken zu zeigen. Mal schauen was mir zu diesem Thema noch alles an Geschichten und Informationen zukommt.

Gold / Gold gediegen

Gold gehört zu den seltensten Elementen unseres Lebensraumes. Sein Anteil an der festen Erdkruste beträgt etwa 4 mg/t. Im Meerwasser ist Gold in Konzentrationen um 0,01 mg/m3 enthalten. Das meiste Gold kommt gediegen vor (meist sind die Goldflitter mikroskopisch klein), und zwar ist es fast immer mit Silber legiert. Daneben findet man in der Natur auch einige Gold-Minerale (vor allem Tellurite), beispielsweise Calaverit, Sylvanit, Nagyagit. Das in Siebenbürgen und am Altai gefundene Elektrum ist ein lichtes Gold mit 15–30% Silber. Beim Berggold lohnt sich der Abbau, wenn die Tonne Gestein mindestens 5 g Gold enthält.

Da Gold u.a. gediegen vorkommt, lebhaft glänzt und leicht verformt werden kann, ist es schon in vorgeschichtlicher Zeit aufgesammelt und zu den mannigfaltigsten Zwecken verwendet worden. Die ältesten, in größerer Zahl erhaltenen Objekte aus Gold stammen aus den Königsgräbern von Ur (Mesopotamien, 2500 v. Chr.), doch ist die Gold-Verarbeitung seit etwa 4000 v. Chr. bekannt. Die Griechen unternahmen schon um 1350 v. Chr. einen Kolonialzug zur Erbeutung von Gold an die Küsten des Schwarzen Meeres, der zur Argonautensage Anlass gab. Die ersten Gold-Münzen wurden etwa 650 v. Chr. in orientalischen Ländern geprägt. Der Name des Elements leitet sich ab von lat.: aurum = Gold; dtsch. Bez. über indogerman.: Ghel = gelblich, schimmernd, blank.

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