Eine kleine Geschichte zur Steinkohle

“Ein Junge, der hier einst seine Schweine hütete, sah sich nach einer passenden Stelle um, wo er Feuer machen könnte, und bemerkte, daß ein Mutterschwein (eine “Mutte”) am Fuße eines Baumes ein Loch gewühlt hatte, das ihm als Feuerstelle passend erschien. Er trieb die Sau weg und machte Feuer, das sich merkwürdigerweise lange hielt.
Selbst am Abend, als er seine Schweine eintrieb, war das Feuer noch nicht erloschen, und am anderen Tage, als er wieder zu der Stelle kam, fand er zu seiner Verwunderung eine große Glut, die sich nicht durch Holz, sondern durch schwarze Erde erhielt.
Zu Hause erzählte er seinem Vater, wie er im Walde schwarze Steine gefunden hätte, die eine viel größere Glut gaben, als das bloße Holz. Der Vater untersuchte die Sache und begann an dieser Stelle, die nun “Op der Mutte” genannt wurde, die erste Steinkohle zu fördern.”

Noch heute gibt es ein “Muttental” in Witten, südlich von Bochum wo man alte Bergwerksstollen besichtigen kann.

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