Archiv für Juni 2010

Die goldene Kette.

Mittwoch, 30. Juni 2010

Vor über 4 Jahren habe ich angefangen das Labyrinth zu bauen. Es ist immer noch nicht fertig. Die Baugeschwindigkeit hat nachgelassen. Ich nehme mir jetzt selber etwas mehr Zeit  um einfach nur dazusitzen. Wird auch langsam Zeit, das ich das lerne.
Als ich damals mit dem Labyrinth begann musste ich erst mal den Mittelpunkt finden. Nach verschiedenen Ausmessungen, auf verschieden Arten wurde er dann auch gefunden. Damals steckte ich einen kleines Weidenästchen in den Boden. Kippte einen Eimer Wasser darauf, und er ist tatsächlich angewachsen. Musste das Bäumchen sogar schon ein paar mal beschneiden. Es wächst und wächst. Nun hat es eine goldene Kette bekommen. Mal schauen wie die Goldsteine und die Weide in Zukunft zusammen wachsen.

Montag, 28. Juni 2010

Einen Stein im Brett haben
Wenn Sie bei jemandem einen Stein im Brett haben, dann haben Sie ganz gute Karten. Denn das bedeutet, dass Sie dieser Person sympathisch sind.

Mehrere Steine im Brett: ein Backgammon-Spiel
Im 14. Jahrhundert saßen zwei Ritter, nennen wir sie Siegfried und Kunibert, im Schatten einer Linde. Sie tranken Wein und spielten ein Brettspiel mit Würfeln, das so ähnlich aussah wie unser heutiges Backgammon. Für das Spiel gab es mehrere Namen: Wurfzabel, Trictrac oder auch Puff. Puff? Dieses Wort hat doch eine andere Bedeutung, denken Sie sich jetzt vielleicht. Tatsächlich nennt man ein Bordell auch Puff, weil dieses Spiel früher oft in solchen Etablissements gespielt wurde. Aber das ist eine andere Geschichte. Wir bleiben lieber bei Siegfried und Kunibert unter der Linde. Siegfried hatte mehr Glück und Geschick beim Spielen, er konnte seine Steine besser platzieren als Kunibert. Er hatte also einen „guten Stein im Brett“. Kunibert, völlig chancenlos, verlor das Spiel, schwang sich auf sein Pferd und ritt beleidigt davon.
Lieblingsspiel im Mittelalter

Hintergrund
Der Spielstein
Stein heißt die Spielfigur, weil sie früher tatsächlich oft aus Stein gefertigt wurde. Auch andere harte Materialien wie Kristall wurden verwendet. Auch als die Figuren später aus Holz gemacht wurden, behielten sie den Namen Stein.
Ob sich diese Geschichte jemals so zugetragen hat, wissen wir natürlich nicht. Was wir aber wissen ist, dass die Redewendung „Einen Stein im Brett haben“ sich tatsächlich von dem Brett- und Würfelspiel ableitet, das im Mittelalter sehr beliebt war. Erstmalig belegt ist die Redewendung in Johann Agricolas Sprichwörtersammlung von 1529. „Ich hab eyn guten steyn im brette“, schrieb er. Im 17. Jahrhundert dichtete Christian Hofmann von Hofmannswaldau: „Ich hab den besten Stein in meiner Liebsten Brett“. Wer also einen guten Stein in jemandes Brett hat, der ist für diese Person so wichtig wie der beste Stein im Spielfeld und kann gewiss mit deren Sympathie rechnen.

Worte zu Stein aus der Bibel

Sonntag, 27. Juni 2010

Jetzt gibt es zum Abschluss doch noch einmal ein paar Worte aus der Bibel. Mal schauen was dann im Juli passiert. Ich lass mich mal überraschen.

( 1 ) „mit den Steinen des Feldes bist du verbündet…“
HIOB  5,23

( 2 ) „Wenn sie [die Menschen] schweigen, werden die Steine schreien.“
LUKAS 5,19

Grenzstein

Samstag, 26. Juni 2010

Doppeldeutiges aus dem Bürgerlichen Gesetzbuch
»Verrückte Grenzsteine«
§ 919 BGB
Grenzabmarkung
(1) Der Eigentümer eines Grundstücks kann von dem Eigentümer eines Nachbargrundstückes verlangen, dass dieser zu Errichtung fester Grenzzeichen und, wenn ein Grenzzeichen verrückt oder unkenntlich ist, zur Wiederherstellung mitwirk